Was viele Mütter in dieser Phase eint, sind Gefühle von Selbstzweifel und Verunsicherung inBezug auf den Wiedereinstieg und die Karriere. Insbesondere, wenn diese durch die Elternzeit schon seit längerer Zeit beruflich nicht mehr aktiv sind, entsteht eine gewisse Distanz zureigenen Profession. Dadurch kann ein Gefühl von Kompetenzverlust entstehen. Auch kommen Sorgen und Ängste auf, den Wissensvorsprung der Kolleg*innen nicht mehr einholen zukönnen. In der aktuellen Tätigkeit als Mutter bzw. Vater fehlt meist ein direktes Feedback sowie Anerkennung und Wertschätzung der eigenen Leistungen von außen. Eine fehlende Planungssicherheit in Bezug auf die weitere Karriere trägt dazu bei. Fragen wie „schaffe ichmeine Tätigkeit auch in Teilzeit?“ oder „was mache ich, wenn die flexiblen Rahmenbedingungen bei meinem neuen Arbeitgeber doch nicht so flexibel sind?“ kommen nicht selten auf.Auch ein Gefühl der Zerrissenheit zwischen den Polen Familie und Karriere kann aufkommen. Hier kann eine gezielte Ressourcenarbeit – das Erkennen und Aktivieren eigener Ressourcen, Stärken und Potentiale – helfen, wieder mehr Zuversicht und Sicherheit zu gewinnenund somit raus zu kommen aus einer (gefühlten) Einflusslosigkeit hin zu einem Vertrauen indie eigene Selbstwirksamkeit bzw. Selbstgestaltung sowie Lösungsorientierung. Ressourcen sind unsere (Kraft)Quellen („Source“) von denen wir schöpfen und aus denenwir Energie ziehen. Im Coaching werden „unter Ressourcen (…) die Stärken einer Person,ihre Talente, Fähigkeiten und Fertigkeiten, ihre bisher gemachten Erfahrungen (…)“15Häufigsind Ressourcen zwar (unterbewusst) existent aber – insbesondere in problematischen oderherausfordernden Situationen nicht bewusst und zugreifbar. Ressourcenorientiertes Coaching dient daher dazu, die eingeschränkte Sicht zu weiten und wieder einen Zugang undKontakt zu den gespeicherten Ressourcen zu ermöglichen und erlangen.

Ressourcenstärkung für den Wiedereinstieg nach der Elternzeit

Ressourcen - Growth

Was viele Mütter in dieser Phase eint, sind Gefühle von Selbstzweifel und Verunsicherung in Bezug auf den Wiedereinstieg und die eigene „Karriere“. Häufig kommt eine difusse Angst hoch, die Rollen der Mutter und Arbeitnehmerin/Selbstständigen nicht gut gleichzeitig ausfüllen zu können. Zweifel darüber, dass die Kinder oder der Partner zu kurz kommen könnten oder den beruflichen Verpflichtungen nicht nachgekommen werden kann. Hier geraten wir schnell in ein schwarz/weiß, ein entweder – oder Denken.

Insbesondere, wenn Mütter durch die Elternzeit schon seit längerer Zeit beruflich nicht mehr aktiv sind, entsteht auch oft eine gewisse Distanz zur eigenen Profession und damit ein gefühlter Kompetenzverlust und Sorgen, den Wissensvorsprung der Kolleg*innen nicht mehr einholen zu können. (Direkte) Anerkennung und Wertschätzung durch die aktuellen Tätigkeit der Carearbeit von Kindern gibt es meist auch nicht.  

Fragen wie „Schaffe ich meine Tätigkeit auch in Teilzeit?“, „Was mache ich, wenn die flexiblen Rahmenbedingungen bei meinem neuen Arbeitgeber doch nicht so flexibel sind?“ oder „Werde ich wieder die Projekte bekommen, die ich vorher hatte?“ kommen auf. 

Neben dem proaktiven Schaffen von Klarheit über Arbeitsmodelle, einem guten Zeit- und Selbstmanagement und dem Etablieren eines „Dorfes“ zur Betreuung – braucht es vor allem eine Betrachtung und Veränderung der inneren Ausrichtung. Insbesondere durch das Aktivieren eigener Ressourcen, Stärken und Potentiale können wir hier wieder mehr Zuversicht und Sicherheit entwickeln. Ressourcen sind unsere (Kraft)Quellen („Source“) von denen wir schöpfen und aus denen wir Energie ziehen. Wenn wir darauf zugreifen können ebnen wir den Weg für Veränderung.

So kommen wir einen Schritt raus aus einer (gefühlten) Einflusslosigkeit hin zu einem Vertrauen in die eigene Selbstwirksamkeit und Lösungsorientierung.

Hilfreiche Fragen um die eigenen Ressourcen aufzuspüren können z.B. sein:

  • Bei welchen Tätigkeiten bin ich so richtig im „Flow“ und vergesse die Zeit?
  • Was ist mir schon immer leicht gefallen?
  • Was mache ich grundsätzlich gerne?
  • Auf was bin ich stolz?
  • Was ist meine spezielle Kompetenz?
 
Nehmt Euch doch einmal ein paar Minuten und beantwortet die Fragen schriftlich und mit viel Ruhe und schaut anschließend, was Euch bei Eurem Gesamtergebnis auffällt, was Euch dabei Neues auffällt oder wo ihr Muster erkennt. Viel Spaß!
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